Oberösterreich 2012 - Tschurifetzenbande

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Oberösterreich 2012

Ausfahrten

Kärntner Fraktion: Guschi Günter und Martin, Peter, Sissy und Sandro, Stefan mit seiner Christine, Wutz ganz allein, Gert der Solist, Charly unser Germane, Gauge mit Martha, Hubi und Bärbi, sowie Herwig und Astrid

Niederösterreichische Gruppe: Fredl, Anita, Koal, sowie die zwei Gäste Franz und Robert



Tag 1:


Treffpunkt für die Kärntner Truppe war die „Tanke“ Eni vlg. Agip in Radenthein um 08:30 Uhr. Nach dem Kaffee machten wir uns auf den Weg über die Turrach bis nach Murau, wo ein erster Zwischenstopp im Restaurant Lercher eingelegt wurde. Nach der entsprechenden, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Labung, fuhren wir weiter zur Fa. EPM-Sports, unserem Sponsor, wo wir am Firmeneingang ein Gruppenfoto mit unseren neuen Leibchen machten. Anschließend setzten wir die Fahrt fort durch das Lachtal und über die Triebener Tauern nach Trieben, um uns mit den Freunden aus NÖ zu vereinigen. Die weitere Route verlief über Liezen Richtung Bad Aussee. Ein kurzer Abstecher zum Grundlsee durfte natürlich nicht fehlen. Dieser See ist auf Grund seiner Einzigartigkeit auf jeden Fall ein Besuch wert.

Die anschließende Weiterfahrt führte von Bad Aussee über den Pötschenpass vorbei am Obern- und Unternsee nach Bad Ischl, weiter über den Weißenbacher Sattel zum Attersee. Am Westufer des Attersees entlang ging es - eine ungewollte Ortsrunde, ausgelöst durch die Orientierungslosigkeit unseres Roadcaptains in Schörfling includiert – über Seewalchen in Richtung St.Georgen im Attergau.
Das Ziel Hotel Baumann in Hipping vor Augen machte die Ehrenrunde im Ort Hipping, veranlasst durch das Navi des führenden Motorrades natürlich großes Aufsehen.
Schlussendlich in unserer Herberge angekommen, wurden wir von der Chefin mit einem Begrüßungsgetränk willkommen geheißen. Nach dem Ausfassen der Zimmerschlüssel nahmen wir sofort eine Dusche, damit beim Abendessen die kulinarischen Düfte die Oberhand behalten konnten.
Der anschließende Tagesausklang verlief danach in einer etwas feuchteren Art und Weise, mit einer mitternächtlichen Demonstration der unterschiedlichen Tonlagen zwischen einer Yamaha und zwei Harley´s.
Der Sieger konnte leider auf Grund der bereits erheblich beeinträchtigten akustischen Aufnahmefähigkeit der Teilnehmer nicht mehr eindeutig festgestellt werden.

Leistungsdaten Tag 1: Von Kärnten 305 km incl. Umwege, höchster Punkt Turrach 1783 Meter, tiefster Punkt 456 Meter, Kraftstoffverbrauch max 25 Liter, min 15 Liter pro Moped.

Flüssigkeitsbedarf der gesamten Teilnehmer: 2 Liter Kaffee, 6 Liter Apfelsaft, 6 Liter Quellwasser (das meiste jedoch zum Reinigen der Hände), 25 Liter Bier, etliche Spritzer a`0,5 Liter, sowie Schnaps bis zum Abwinken


Tag 2:


Nach einem ausgedehnten Frühstück und der nachfolgenden Gewichtsreduzierung einzelner Personen versammelten wir uns bei unseren Motorrädern. Voller Vorfreude starteten wir unsere Mopeds, bis auf eines. Unser Vicepresi Guschi wurde unerwartet mit technischen Problemen an seiner Harley konfrontiert. Auf Grund des nicht vorhandenen Öldruckes musste er sie in der Garage lassen, und die BMW mit welcher sein Sohn Martin fuhr, übernehmen und diesen auf den Sozius verbannen.

Endlich konnten wir unsere Tagestour in Angriff nehmen, um nach 300 Metern bereits mit dem nächsten Dilemma konfrontiert zu werden. Freund Stefan rutschte an der ersten Kreuzung mit den Fingern vom Kupplungshebel ab und der daraus resultierende Wheeley ging leider in die Hose. Stefan und seine Christine kamen unter dem Motorrad zum Liegen, überstanden diese Aktion Gott sei Dank jedoch ohne gröbere Verletzungen. Lediglich Stefan zeigte sich mit seiner Facer solidarisch und hatte einen leichten Karosserieschaden (nicht Dachschaden) -sprich Hautabschürfungen an der rechten Hand davongetragen.
Nachdem sich diese Aufregung gelegt, und sich alle Teilnehmer ver- und gesammelt hatten, ging es ungewollt zurück an den Start, und unsere Tagestour begann von neuen. Diesmal lief alles gut, und wir konnten ohne weiteren Um- und Unfall unser erstes Tagesziel in Gmunden am Traunsee erreichen. Mit dem Schloßhotel Orth hat diese Stadt ein bekanntes Ausflugsziel, welches wir leider nur aus der Ferne betrachten konnten. Nach dieser Rast fuhren wir weiter entlang des Traunsees Richtung St. Wolfgang am Wolfgangsee.
Nach einem Tipp von unserem Charly machten wir jedoch zuerst einen Abstecher zum Offensee in der Nähe von Ebensee. Die Anfahrt zu diesem See war jedenfalls den Abstecher wert. Schade fanden wir nur, dass das Seerestaurant geschlossen hatte, und auch es sonst keine Möglichkeit gab, irgendwo ein Getränk einzunehmen.

Darum setzten wir unsere Fahrt nach der Rauchpause am Offensee in Richtung St. Wolfgang fort.

In diesem, aus verschiedenen Filmen aus Peter Alexanders Zeiten bekannten Ort, suchten wir uns eine Lokalität, um uns mit einem Mittagessen für den weiteren Tag zu stärken.
St. Wolfgang ist sicherlich ein wunderschöner Ort, lediglich die Unfreundlichkeit eines Parkplatzwächters, der beim Besuch von Gästen anscheinend nur das Eurozeichen in den Augen hat, fiel dem Verfasser dieses Artikels unangenehm auf.
Nach dem Ende der Mittagsrast im Hotel Post mit einem herrlichen Blick über den Wolfgangsee setzten wir unsere Fahrt in Richtung Mondsee fort. Einen weiteren See, den Irrsee zu unserer Linken ging es bis nach Frankenmarkt, wo wir einen Besuch des Braukellers ins Auge fassten. Dieser war jedoch nicht geöffnet, und diesem Umstand hatten wir es zu verdanken, dass wir unser Quartier trocken ereichten. Zirka 30 Minuten nach unserer Ankunft öffnete jedenfalls der Himmel seine Schleusen.
Summa Summarum war dieser Tag trotz der anfänglichen Probleme ein wunderschöner Tag, welcher mit einem Grillabend im Hotel und der darauf folgenden Nachbesprechung des abgelaufenen Tages einen wunderschönen Ausklang fand. Die mit der Gabe des Witzerzählens begnadeten BanditenInnen liefen zur Höchstform auf, und besorgten den übrigen Leuten sowie einer ebenfalls anwesenden Theatergruppe aus Deutschland Bauchschmerzen vor lauter Lachen.

Leistungsdaten Tag 2: Gesamtlänge der Tagestour 170 km. Höchster Punkt Thalgau 790 Meter, Tierfster Punkt Ebensee 426 Meter, Kraftstoffverbrauch max. 14 Liter, min. 9 Liter

Die genaue Daten für den Flüssigkeitsbedarf der Teilnehmer an diesem Abend werden leider aus Datenschutzgründen unter Verschluss gehalten.


Tag 3:


Wie es sich bereits am Vortag abgezeichnet hatte, war unser Abreisetag von Regen gekennzeichnet. Nach einer kurzen Beratschlagung entschieden wir uns für den jeweils kürzesten Weg nach Hause. Darum trennten sich die Wege der niederösterreichischen und Kärntner Fraktion bereits in St. Georgen im Attergau. Die Freunde aus Niederösterreich fuhren über die Westautobahn nach Hause. Die Kärntner Abteilung nahm den Weg zurück über Bad Ischl und den Pötschenpass Richtung Liezen, um sich dann von Fredl und Koal zu trennen. Der weitere Weg der Kärntner führte danach über Schladming, den Radstätter Tauern und Katschberg nach Hause. Ein letzter Stopp wurde in Gmünd eingelegt, wo wir uns voneinander verabschiedeten, um danach ohne weiteren Zwischenstopp direkt nach Hause fahren zu können.

Guschi unser Vicepresi begleitete seine, den Dienst verweigernde Harley, mit dem ARBÖ Pannendienst nach Salzburg, um sie in der Fachwerkstätte zur weiteren Intensivbehandlung abzustellen. Die Heimfahrt erfolgte mit der BMW anschließend von Salzburg über die Radstätter Tauern und der Turrach nach Hause.

Leistungsdaten Tag 3: (gilt für die Gruppe mit der vorab geplanten Route)

301 Kilometer, höchster Punkt Radstätter Tauern 1739 m, tiefster Punkt Vöklabruck 419 m
Kraftstoffverbrauch max. 25 Liter, min. 15 Liter.
Persönlicher Flüssigkeitsbedarf der Gruppe an diesem Tag vernachlässigbar.

Fazit: Es war auf alle Fälle eine gelungene Ausfahrt, verbunden mit der Hoffnung auf ein baldiges gemeinsames Wiedersehen.



 
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